Schwitzhütte
Vier Runden in der Dunkelheit. Heiße Steine, Wasser, Dampf, Gebet und Stille.
THOKÁTA
Der Weg beginnt dort, wo du still wirst.
Jeder Mensch trägt einen Weg in sich. Entscheidungen. Begegnungen. Umwege. Dinge, die gelungen sind – und Dinge, die wir uns niemals ausgesucht hätten. All das hat uns bis hierhergebracht. Wir können nicht ändern, was hinter uns liegt. Aber wir können entscheiden, was wir daraus machen – und welchen Weg wir von hier aus weitergehen.
Auf der Hebalm ist ein Ort entstanden, an dem dafür Zeit und Raum ist.
Jeder trägt einen Weg mit sich: gute Entscheidungen, Zufälle, Menschen, die geblieben sind — und Dinge, die wir uns nie ausgesucht hätten. All das hat uns zu dem gemacht, der heute da ist. Thokáta ist der Versuch, diesem Weg einmal in Ruhe zu begegnen: ohne ihn erklären, rechtfertigen oder bewerten zu müssen.
Dafür braucht es überraschend wenig: ein Feuer, das brennt. Einen Kreis, in dem wirklich zugehört wird. Und genug Zeit, dass der Kopf endlich langsamer wird. Wir geben keine Antworten vor — wir sorgen dafür, dass Platz für deine eigenen entsteht.
Thokáta ist nicht am Schreibtisch entstanden.
Es ist über Jahre gewachsen – aus Erfahrungen, Entscheidungen, Umwegen und der Frage, was Menschen brauchen, wenn sie ihrem eigenen Weg wieder näherkommen wollen.
Daraus ist kein fertiges Konzept entstanden. Sondern eine Haltung.
Thokáta beschreibt das, was vor uns liegt – das Kommende, den Weg nach vorn.
Wir können nicht verändern, was geschehen ist. Aber wir können anerkennen, dass es Teil unseres Weges geworden ist.
Und von dort aus entsteht eine neue Frage:
Wie möchte ich weitergehen?
Eigentlich funktioniert vieles.
Arbeit. Familie. Verantwortung. Alltag.
Und trotzdem taucht manchmal eine Frage auf, die sich nicht einfach wieder wegorganisieren lässt:
Ist das noch mein Weg?
Vielleicht muss gar nichts grundlegend falsch sein. Vielleicht ist nur etwas in Bewegung gekommen.
Manchmal braucht es dann keine weitere Methode. Sondern Abstand.
Ein paar Stunden oder ein paar Tage, in denen es nichts zu leisten, nichts zu beweisen und nichts zu lösen gibt.
Feuerstelle, Schwitzhütte und Tipi-Lager, mitten in der Natur der Steiermark. Kein Hotel, kein Seminarraum, kein Hochglanz – dafür Holz, Rauch, Wetter und Stille.
Wir führen durch den Ablauf und achten auf den Rahmen. Wie weit du gehst und was du erzählst, entscheidest du. Was im Kreis gesagt wird, bleibt im Kreis.
Nicht jede Begegnung braucht denselben Rahmen. Manchmal reicht ein Abend am Feuer. Manchmal braucht es mehrere Tage. Keine Form ist höher oder tiefer als die andere.
Vier Runden in der Dunkelheit. Heiße Steine, Wasser, Dampf, Gebet und Stille.
Werkstatt an ein bis zwei Tagen: Holzring, Tierhaut, Schnürung nach alter Art. Am Ende steht eine Rahmentrommel, die du selbst gebaut hast.
Ein warmer Becher, ein Feuer, ein Kreis. Absicht, Kakao, Stille, Trommel, Gespräch — ein alter Brauch, schlicht gehalten. Für viele der erste Abend am Platz.
Drei bis sieben Tage am Platz: Natur, alte Formen des Erlebens, Mahlzeiten am Feuer und bewusst leere Stunden ohne Programm. Unterkunft im Tipi-Lager und Verpflegung inklusive.
Die Haut auf die richtige Spannung bringen — in kleiner Runde, vor Ort am Platz.
Keine Abkürzung.
Gehen musst du selbst.
Unsere Termine folgen dem Jahreskreis, nicht dem Marketingkalender: die erste Hütte im Frühling, die Sonnenwenden, die Ernte, die dunkelste Nacht im Dezember. Jede Veranstaltung ist klein und wird persönlich vorbereitet. Die Plätze sind begrenzt, angemeldet wird über eine Anfrage.
Diese Abende und Tage liegen hinter uns. Für viele, die dabei waren, gehören sie heute zu ihrem Weg.
Wolfgang ist Unternehmer, Handwerker, Familienvater und jemand, der selbst unterwegs ist.
„Standing Oak Tree“ ist kein Titel. Der Name erinnert ihn daran, verwurzelt zu bleiben, aufrecht zu stehen und den eigenen Platz einzunehmen.
Thokáta hat er nicht erfunden. Er hat ihm einen Ort gegeben.
Sein Verständnis davon ist einfach: Herkunft bestimmt unseren Ausgangspunkt – aber nicht unser Ziel. Was hinter uns liegt, können wir nicht ändern. Aber wir können Verantwortung dafür übernehmen, wie wir von hier aus weitergehen.
Wir halten Raum. Wir begleiten. Gehen musst du selbst.
Mehr über Wolfgang →Nein. Die meisten kommen völlig ohne Erfahrung mit alten Formen des Erlebens. Du bekommst alles erklärt, bevor es losgeht, und entscheidest in jedem Moment selbst, wie weit du mitgehst.
Für Frauen und Männer, bei denen etwas in Bewegung ist: nach einer Trennung, einem Verlust, einem beruflichen Umbruch — oder einfach, weil der eigene Alltag zu weit weg von einem selbst geworden ist. Einzelne Termine sind reine Männerkreise; das steht jeweils dabei.
Nein. Wir sind keine Therapeuten und ersetzen keine Behandlung. Wir halten Raum für Erfahrung, die Verantwortung für deinen Weg bleibt bei dir. Thokáta ist kein Ersatz für medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten psychischen oder gesundheitlichen Krise befindest, ist dieser Rahmen nicht geeignet.
Am Vormittag wird das Feuer entfacht und die Steine erhitzt, das dauert Stunden. Dann gehen wir in vier Runden in die Hütte: heiße Steine, Wasser, Dunkelheit, Gebet, Stille. Zwischen den Runden geht es hinaus an die Luft. Du darfst die Hütte jederzeit verlassen — das bewertet niemand.
Einfach und warm: Schlafen im Tipi-Lager, Waschen mit Bergwasser, Essen gemeinsam am Feuer — meist vegetarisch, immer reichlich. Kein Hotelkomfort, aber alles, was du brauchst. Die Packliste kommt vorab.
Über das Formular unten oder per Mail. Du bekommst eine persönliche Antwort, meist in wenigen Tagen. Verbindlich wird der Platz erst nach dem Gespräch — und du weißt vorher genau, was er kostet und was enthalten ist.
Schreib uns ein paar Zeilen: was dich anspricht, was dich beschäftigt, was du noch wissen willst. Es antwortet ein Mensch, kein Autoresponder. Und wenn es gerade nicht passt, sagen wir dir das ehrlich.
Die Rahmentrommel gehört zu den ältesten Instrumenten, die wir kennen. Ein Holzring, eine Tierhaut, ein gleichmäßiger Schlag – mehr braucht es nicht. Der tiefe, regelmäßige Ton liegt etwa im Tempo eines ruhigen Herzschlags.
Bei uns baust du deine Trommel selbst. Du wählst die Haut aus, weichst sie ein, spannst sie über den Ring und schnürst sie nach alter Art von Hand. Die Haut bestimmt den Klang, die Schnürung die Spannung, dein Tempo den Rest. Wir zeigen jeden Schritt, aber jede Handbewegung ist deine — darum klingen am Ende fünfzehn Trommeln fünfzehn Mal anders.
Am Ende ist die Haut trocken. Dann schlägst du das erste Mal an — im Kreis, am Feuer. Die meisten sind überrascht, wie viel in diesem einen Ton steckt, wenn er aus dem eigenen Material kommt.
Material, Werkzeug und Verpflegung sind im Beitrag enthalten. Vorkenntnisse brauchst du keine — handwerkliche Erfahrung ist nett, aber nicht nötig.
Eine Haut über einen Ring zu schnüren, gelingt fast jedem. Sie so zu spannen, dass Holz und Haut aufhören, Material zu sein, und die Trommel zu klingen beginnt — das ist das eigentliche Handwerk. Genau darum geht es in der Masterclass.
In kleiner Runde, vor Ort am Platz. Wir arbeiten langsam und gründlich: Haut lesen und auswählen, Löcher setzen, einweichen, schnüren, nachspannen, trocknen. Bei jedem Schritt zeigen wir nicht nur, was zu tun ist, sondern warum — und was passiert, wenn man ihn auslässt. So kannst du danach auch allein eine Trommel bauen, die trägt.
Lange bevor Kakao zu Schokolade wurde, war er in Mittel- und Südamerika ein Getränk für besondere Momente: bitter, warm, gemeinsam getrunken, mit Respekt vor der Pflanze und dem Boden, auf dem sie wächst. Diese Haltung nehmen wir mit — nicht die Folklore.
Wir sitzen im Kreis, am Feuer oder im Tipi. Jede und jeder bringt eine Absicht mit — eine Frage, ein Thema, oder einfach den Wunsch, zur Ruhe zu kommen. Dann wird der Kakao verteilt und langsam getrunken: Wärme, Geruch, Geschmack. Danach Stille, Trommel, eine kurze geführte Reise nach innen und am Ende ein Gespräch, in dem jeder spricht, wenn er möchte.
Kakao ist für uns kein Versprechen und keine Medizin. Er enthält Theobromin, das sanft wach und warm macht, ohne die Unruhe von Kaffee. Was an diesem Abend geschieht, entsteht aus dem Kreis und aus dir.
Bei Herz-Kreislauf-Beschwerden, in der Schwangerschaft oder wenn du bestimmte Medikamente (z. B. Antidepressiva) nimmst, sprich bitte vorher mit uns — dann bereiten wir deinen Becher milder zu.
Die Schwitzhütte ist ein niedriger, mit Decken verschlossener Rundbau. In ihrer Mitte liegt eine Grube, in die glühende Steine gelegt werden. Wasser darauf, Dampf, völlige Dunkelheit. Es geht nicht darum, Hitze auszuhalten, sondern darum, für einige Stunden alles abzugeben, was man sonst verwaltet.
Ab dem Vormittag brennt das Feuer und erhitzt die Steine — das dauert Stunden und gehört dazu. Dann gehen wir in vier Runden hinein: eine für das Ankommen, eine für das, was drückt, eine für die Menschen, an die wir denken, eine für den Weg, der vor uns liegt. Zwischen den Runden öffnet sich die Hütte, du gehst hinaus in die kühle Luft.
Du kannst jederzeit hinausgehen — das bewertet niemand. Gesprochen wird, wer sprechen will; Schweigen ist genauso richtig.
Ein Tag reicht, um abzuschalten. Für alles andere braucht es länger. Ein Retreat bei uns heißt: mehrere Tage am Platz wohnen, im Tipi-Lager schlafen, gemeinsam am Feuer essen — und die Tage nicht mit Programm füllen.
Der Rhythmus ist einfach: morgens Zeit draußen, tagsüber gemeinsames Tun oder eine alte Form des Erlebens, abends der Kreis am Feuer. Dazwischen liegen bewusst leere Stunden, in denen niemand etwas von dir will. Die leeren Stunden gehören bewusst dazu. Nicht jede Zeit muss gefüllt werden.
Kein Seminar, kein Workshop, keine Aufzeichnung. Du fährst ohne Zertifikat, ohne fertige Anleitung und ohne vorgegebene Antwort wieder nach Hause.
Die dunkelste Zeit des Jahres. Ein Feuer, vier Runden, ein neuer Jahreskreis. Inklusive Verpflegung.
Kleine Gruppe, Übernachtung am Platz, gemeinsame Verpflegung. Drei Tage, in denen Rollen keine Bedeutung haben.
Zweiter Trommelbau-Termin im Jahr. Vor der dunklen Zeit. Material inklusive.
Eine Hütte am Ende des Sommers. Was durfte wachsen, was darf gehen, was soll bleiben.
Wenn das Jahr sich neigt und die Nächte lang werden, war die Zeit rund um Allerheiligen in vielen Kulturen eine Zeit für die Ahnen. Diese drei Tage verbinden die Schwitzhütte mit genau dieser Frage: Woher komme ich — und was davon trage ich weiter?
Die Hütte selbst ist niedrig, rund und dunkel, ein Bild für den Schoß der Erde. In Hitze und völliger Dunkelheit wird vieles still, was sonst laut ist. Genau dort ist Raum, an die zu denken, die vor uns gelebt haben: an ihre Kraft, ihre Last und an das, was zwischen den Generationen offen geblieben ist.
Einladen. Wir beginnen mit Respekt: Wir rufen die Ahnen in den Kreis, die glühenden Steine — die „Großväter“ — und alles, was uns Halt gibt.
Loslassen. Hitze und Schweiß helfen, Altes abzulegen. Wir singen, beten oder schweigen und schauen auf Muster, die wir übernommen haben, ohne sie selbst gewählt zu haben.
Frieden schließen. In der Dunkelheit bekommt jede Geschichte ihren Platz — auch die schweren. Es geht nicht ums Verurteilen, sondern ums Anerkennen: den Ahnen ihren Platz geben und den eigenen einnehmen.
Segen empfangen. Zuletzt bitten wir um das, was aus der eigenen Linie stärkt. Danach kriechen wir aus der Hütte zurück ins Licht.
Freitag — Ankommen, Tipi-Lager, Abend am Feuer. Jede und jeder bringt einen Namen, ein Foto oder einen Gegenstand eines Vorfahren mit.
Samstag — Gemeinsam das Holz schichten, das Feuer entzünden, die Steine erhitzen. Stille, Räuchern, Vorbereitung. Am Nachmittag die Hütte: vier Runden mit Wasser, Kräutern, Trommel und Gesang.
Sonntag — Abkühlen, gemeinsames Essen, Gespräch im Kreis. Was mitgenommen werden will, bekommt Zeit. Abreise am frühen Nachmittag.
Keine Therapie und kein Ersatz für eine Aufstellung oder psychologische Begleitung. Die Hütte verlangt dem Körper einiges ab — bei Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schwangerschaft oder in einer akuten Krise sprich bitte vorher mit uns. Übernachtung und Verpflegung sind enthalten.
Zeit in der Natur, am Feuer, im Kreis. Kein Coaching. Keine Optimierung. Ein bewusst gesetzter Abstand vom Entscheiden.
Mitten im Sommer. Eine Hütte für Standfestigkeit. Vier Runden, Feuer, Steine, Wasser.
Diese drei Tage sind keine Flucht aus dem Leben. Sie sind eine bewusste Unterbrechung. Ein Raum außerhalb des Gewohnten. Weniger Reiz. Weniger Lärm. Mehr Wahrnehmung.
Thokáta bedeutet: das, was vor uns liegt. Nicht zurück. Nicht stehen bleiben. Sondern bewusst weitergehen. Diese Veranstaltung verbindet Naturerfahrung, Reflexion, alte Formen des Erlebens und gemeinsames Erleben – ohne Leistungsdruck, ohne Erwartungen, ohne Inszenierung.
Was dich erwartet: Natur als Raum — wahrnehmen statt konsumieren. Einfache, geführte Formen des Innehaltens. Gespräche ohne Rollen, Zuhören ohne Lösung. Phasen ohne Programm, ohne Input, ohne Ablenkung.
Für Menschen, die bewusst aus dem Alltag aussteigen möchten, die wieder Verbindung zu Natur und sich selbst suchen — und die nicht Unterhaltung, sondern Erfahrung suchen.
Kein Zertifikat. Keine Erfolgsversprechen. Keine Show. Nur drei Tage, die du selbst mit Inhalt füllst. Umfang: 3 Tage · Unterkunft · Verpflegung.
Vier Tage mit Feuer, Schwitzhütte, Tipi-Sharing und viel Natur. Für Menschen, die spüren, dass etwas in Bewegung ist.
Um zu erkennen, was bleiben darf — und was gehen darf. Vier Runden zur Sonnenwende.
Wir trinken hochwertigen Rohkakao und verbringen einige Stunden gemeinsam — ohne Druck, ohne Erwartungen.
Ein Abend im Kakao-Kreis, wenn die Tage kurz werden. Wir beginnen um 18 Uhr am Feuer, bringen eine Absicht mit, trinken den Kakao langsam und im Kreis. Danach Stille, Trommel und ein Gespräch, in dem jeder spricht, wenn er möchte. Ausklang gegen 21 Uhr. Warme Kleidung mitbringen.
Werkstatt an ein bis zwei Tagen: Holzring, Hirschhaut, Schnürung nach alter Art. Material inklusive. Jede Trommel ein Einzelstück.
Die Natur richtet sich auf. Eine Hütte für Menschen, die spüren, dass etwas entstehen möchte.